Beschreibung
Die Sunset Models Southern Pacific AC-6 Cab Forward Lokomotive ist eine Legende der amerikanischen Eisenbahngeschichte – ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und ein Symbol für Innovation unter extremen Bedingungen. Mit ihrem einzigartigen „Cab Forward“-Design – bei dem das Führerhaus vorne statt wie üblich hinten positioniert ist – schrieb die Lokomotive Technikgeschichte. Der Zweck dieses Konzepts war kein ästhetischer Gag, sondern die praktische Lösung eines gewaltigen Problems: die extreme Rauchentwicklung in den zahlreichen Tunneln und Schneegalerien der Sunset Models Southern Pacific Railroad in der Sierra Nevada.
Die AC-6 war Teil einer Reihe leistungsstarker Mallet-Dampflokomotiven, die speziell dafür entwickelt wurden, schwere Güterzüge durch das bergige Terrain Kaliforniens und Nevadas zu befördern. Die kompromisslose Leistungsfähigkeit gepaart mit dem revolutionären Layout machte diese Lok zu einem unverwechselbaren Zugpferd im amerikanischen Westen – buchstäblich und symbolisch.
Die AC-6 verkörpert nicht nur technisches Können, sondern auch den mutigen Pioniergeist einer Eisenbahngesellschaft, die sich nie mit Standardlösungen zufriedengab. Der charakteristische Look, der aus der Not geboren wurde, prägte das Erscheinungsbild der Southern Pacific Züge über Jahrzehnte hinweg.
Ob als Highlight einer Sammlung oder als zentrales Element einer amerikanischen Modellbahnwelt – die Sunset Models Southern Pacific Cab Forward Lok steht für Kraft, Geschichte und Charakter. Mit der Nachbildung durch Sunset Models wird dieser Mythos in beeindruckender Weise greifbar – ideal für alle, die das Besondere suchen.
Beschrieb zur Lok:
Die besseren Sichtverhältnisse sind vorteilhaft, waren aber nicht der ursprüngliche Grund für die Einführung dieser Bauart, sondern das Problem, dass die Besatzungen der konventionellen Lokomotiven in einigen langen Tunneln und Lawinengalerien so sehr dem Rauch der eigenen Lokomotive ausgesetzt waren, dass in der Frühzeit der Eisenbahn Erstickungstode des Fahrpersonals wegen Sauerstoffmangels vorkamen[1] und mit Gasmasken gefahren werden musste. Einige Lokomotivführer gingen dazu über, ihre Lokomotiven zu drehen und rückwärts durch die Tunnel zu fahren, woraus die Idee zu den „Cabforwards“ entstand.
Damit der Kessel während der Fahrt bedient werden kann, muss er bei vorne liegendem Führerhaus mit dem Schornstein nach hinten auf das Fahrwerk gesetzt werden. Dies hat zwar den Vorteil, dass eine größere Rostfläche in der Feuerbüchse zur Verfügung steht, weil die Breite nicht durch den Platz zwischen den Treibrädern beschränkt ist, aber den entscheidenden Nachteil, dass ein hinter der Lokomotive laufender Schlepptender mit festen Brennstoffen während der Fahrt nicht mehr erreicht werden kann. Weil ein geschobener Tender aus Gründen der Laufsicherheit unerwünscht ist und außerdem zu einer Sichtbehinderung führt, muss der Kohlevorrat entweder auf der Lokomotive selbst untergebracht werden, was wegen des begrenzten Lichtraumprofils nur bis zu einer bestimmten Kesselgröße sinnvoll ist, oder die Feuerung muss mit einem Brennstoff erfolgen, der in Rohrleitungen vom Schlepptender zur Feuerbüchse gefördert werden kann. Hierfür eignen sich Kohlenstaub und Öl.
Ein weiterer Nachteil der Cab-Forward-Lokomotiven war, dass das Personal während der Fahrt nicht das Triebwerk und die Strecke gleichzeitig beobachten konnte. Die Überwachung des Triebwerks während der Fahrt wurde auch dadurch erschwert, dass Gerüche und Geräusche als Anzeichen sich anbahnender Schäden vom Führerhaus weggetragen wurden.[1]
Wurde der Kessel in seiner üblichen Lage mit der Feuerbüchse am hinteren Ende belassen, so konnten sich Lokführer und Heizer wegen der räumlichen Trennung nur schwer miteinander verständigen. Für die Kommunikation musste ein Sprachrohr verwendet werden.
Beschrieb zur Bahnverwaltung:
Southern Pacific Transportation (AAR-Reporting mark: SP) war eine US-amerikanische Eisenbahngesellschaft im Süden und Westen der USA. Sitz des Unternehmens war San Francisco. Von 1865 bis 1885 war die Bezeichnung der Gesellschaft Southern Pacific Railroad und von 1885 bis 1969 Southern Pacific Company. Am 26. November 1969 wurde die Southern Pacific Company in Southern Pacific Transportation umbenannt. Gleichzeitig schuf man eine Holdinggesellschaft mit dem Namen Southern Pacific Company.
Das zusammen mit der Central Pacific Railroad und nach der Fusion mit der Denver and Rio Grande Western Railroad betriebene Streckennetz wurde unter dem Namen Southern Pacific Lines vermarktet. Im Jahr 1996 wurde die Southern Pacific durch die Union Pacific Railroad übernommen.






























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