Junkers Ju 87 B-2 „Stuka“ | 1696

  • Marke: unbekannt
  • Artikel: Junkers Ju 87 B-2 „Stuka“ | 1696
  • Hoheit: Deutsches Reich (Luftwaffe, Zweiter Weltkrieg)
  • Typ: Junkers Ju 87 B-2 – Sturzkampfbomber
  • Betriebsnummer: Kennung „SZ+FS“
  • Material: Kunststoff (handbemalt, mit feinen Details und Lackierung)
  • Spurweite / Maßstab: – / ca. 1:72
  • Zustand: Sehr guter Sammlerzustand – handgefertigt, detailverliebt bemalt und vollständig montiert; keine sichtbaren Mängel
  • Zertifikat: –
  • Matching numbers: –
  • Originalverpackung / OVP: nein

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Junkers Ju 87 B-2 „Stuka“ | 1696

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Beschreibung

Junkers Ju 87 „Stuka“ – Der gefürchtete Sturzkampfbomber der Luftwaffe

Die Junkers Ju 87, besser bekannt unter ihrem Beinamen „Stuka“ (Abkürzung für „Sturzkampfbomber“), war eines der bekanntesten deutschen Flugzeuge des Zweiten Weltkriegs. Ihr unverwechselbares Erscheinungsbild mit dem festen, spornradbasierten Fahrwerk und der charakteristischen Silhouette machte sie zu einem Symbol des deutschen Luftkriegs – ebenso wie ihr markerschütterndes Heulen im Sturzflug, das von eingebauten Sirenen („Jericho-Trompeten“) erzeugt wurde.

Die Ju 87 wurde ab Mitte der 1930er-Jahre entwickelt und trat erstmals 1937 im Spanischen Bürgerkrieg in Erscheinung. Ihre Hauptstärke lag in der Fähigkeit zum präzisen Sturzangriff, bei dem die Maschine nahezu senkrecht auf das Ziel zusteuerte, bevor sie in geringer Höhe abfing – ideal für Angriffe auf Fahrzeuge, Schiffe, Brücken oder befestigte Stellungen.

Angetrieben wurde die Stuka zumeist von einem Junkers Jumo 211 Motor, der je nach Version rund 1.200 PS leistete. Die Besatzung bestand aus zwei Personen: dem Piloten und dem Bordschützen/Funker, der das rückwärtige MG 15 bediente. In der B-2-Version konnte die Ju 87 rund 500 kg Bombenlast mitführen und war mit zwei 7,92 mm-Maschinengewehren in den Flügeln ausgestattet.

Besonders zu Beginn des Krieges war die Ju 87 äußerst wirkungsvoll – etwa beim Blitzkrieg gegen Polen, Frankreich oder in der Anfangsphase des Russlandfeldzugs. Doch mit zunehmender Überlegenheit der Alliierten in der Luft zeigte sich die größte Schwäche der Stuka: ihre Langsamkeit und geringe Manövrierfähigkeit. Ohne Jagdschutz war sie leichte Beute.

Trotzdem blieb die Ju 87 bis Kriegsende im Einsatz, später auch in spezialisierten Rollen – etwa als Panzerjäger mit Bordkanonen (Ju 87 G) oder zur Nachtbekämpfung. Insgesamt wurden rund 6.500 Maschinen aller Varianten gebaut.

Heute steht die Ju 87 sinnbildlich für die Anfangserfolge und späteren Grenzen der deutschen Luftwaffe. Nur wenige Originale haben überlebt – ein Exemplar ist im RAF Museum London zu sehen.

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