Folland Gnat T.1 Royal Air Force | 1702

  • Marke: Unbekannt
  • Artikel: e55 Jet-Modell Royal Air Force | 1702
  • Hoheit: Royal Air Force (RAF)
  • Typ: Folland Gnat T.1 (Trainings- und Kunstflugzeug der RAF)
  • Betriebsnummer: XP503
  • Material: Kunststoff (basierend auf der Oberfläche und Verarbeitung)
  • Spurweite / Maßstab: Geschätzt ca. 1:72 (das Modell ist laut Lineal auf dem letzten Bild etwa 16 cm lang, das Originalflugzeug ist etwa 9,8 m lang)
  • Zustand: Gebraucht – leichter Abrieb und Klebespuren sichtbar, aber insgesamt gut erhalten
  • Zertifikat: –
  • Matching numbers: –
  • Originalverpackung / OVP: Nein

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Folland Gnat T.1 Royal Air Force | 1702

SKU e55JetModelRoyalAirForce1702 Kategorie

Beschreibung

Die Folland Gnat T.1 – Eleganz, Wendigkeit und britische Luftfahrtgeschichte

Die Folland Gnat T.1 war ein britischer Jettrainer und leichtes Kunstflugzeug, das sich als eines der bemerkenswertesten Trainingsflugzeuge der Royal Air Force etablierte. Ursprünglich von W.E.W. „Teddy“ Petter bei Folland Aircraft in den 1950er-Jahren entwickelt, sollte die Gnat zunächst als leichter Jagdflieger dienen, wurde später jedoch vor allem als zweisitzige Trainingsversion – die Gnat T.1 – berühmt.

Ihr Erstflug fand am 31. Juli 1959 statt. Als agiler Jettrainer war sie dafür ausgelegt, junge Piloten auf fortgeschrittene Düsenflugzeuge wie die Hawker Hunter oder die English Electric Lightning vorzubereiten. Mit ihrer Länge von knapp 9 Metern und einer Spannweite von etwa 6,7 Metern war die Gnat deutlich kleiner und leichter als andere Jetflugzeuge ihrer Zeit – was sie extrem wendig und reaktionsschnell machte.

Angetrieben wurde die Gnat von einem Bristol Siddeley Orpheus-Turbojet-Triebwerk, das ihr eine Höchstgeschwindigkeit von rund 1.120 km/h verlieh. Obwohl sie nicht mit Radargeräten oder schweren Waffensystemen ausgestattet war, konnte sie mit zwei 7,62-mm-Maschinengewehren und leichten Bomben ausgerüstet werden – vor allem in ihrer ursprünglichen Einsitzer-Kampfausführung, die unter anderem in Indien produziert und genutzt wurde.

Ein Meilenstein in der Popularität der Folland Gnat war ihr Einsatz bei der legendären Kunstflugstaffel der Royal Air Force, den „Red Arrows“. In ihrer ikonischen roten Lackierung begeisterte sie mit spektakulären Manövern bei internationalen Flugshows. Zwischen 1964 und 1979 nutzten die Red Arrows die Gnat T.1, bevor sie durch die BAe Hawk ersetzt wurde.

Ihre kompakte Größe, ihr elegantes Design und ihre hervorragende Flugleistung machten sie sowohl bei Piloten als auch bei Zuschauern beliebt. Darüber hinaus diente die Gnat T.1 als wichtiger Zwischenschritt im Ausbildungssystem der RAF, indem sie Piloten auf die komplexeren Hochleistungsjets vorbereitete, ohne dabei zu überfordern.

Heute ist die Folland Gnat ein beliebtes Ausstellungsstück in Museen und bei Sammlern – manche sogar noch flugtüchtig. Sie bleibt ein Symbol für britische Ingenieurskunst der Nachkriegszeit und eine Ikone der Jetära. Ihre elegante Form, verbunden mit der roten Lackierung, macht sie bis heute zu einem Liebling der Luftfahrtenthusiasten weltweit.

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