Dornier Do 217 zweimotoriger Bomber | 1785

  • Marke: unbekannt
  • Artikel: e55 zweimotoriger Bomber | 1785
  • Hoheit: Luftwaffe (Zweiter Weltkrieg)
  • Typ: Dornier Do 217
  • Betriebsnummer: RH+EJ
  • Material: Kunststoff
  • Spurweite / Maßstab: 1:72
  • Zustand: sehr gut, ein Schiebebild fehlt – darum reduzierter Preis – wundervolle Handarbeit, sorgfältig handbemalt mit authentischer Tarnung und originalgetreuen Hoheitsabzeichen
  • Zertifikat: –
  • Matching numbers: –
  • Originalverpackung / OVP: nein

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Dornier Do 217 zweimotoriger Bomber | 1785

SKU e55zweimotorigerBomber1785 Kategorie

Beschreibung

Die Dornier Do 217 war ein zweimotoriger Mehrzweckbomber der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. Entwickelt als Weiterentwicklung der erfolgreichen Dornier Do 17, erhielt die Do 217 eine größere Spannweite, leistungsstärkere Motoren und eine verbesserte Zuladungskapazität. Ihr Erstflug fand 1938 statt, die Indienststellung begann 1941.

Die Do 217 war für eine Vielzahl von Einsatzrollen konzipiert – darunter als Sturzbomber, Horizontalbomber, Aufklärer und Nachtjäger. Mit ihrer robusten Zelle und hohen Traglast konnte sie sowohl konventionelle Bombenlasten als auch Spezialwaffen transportieren. Besonders bekannt wurde der Einsatz als Trägerflugzeug der Fritz X, einer ferngelenkten Gleitbombe, mit der 1943 das italienische Schlachtschiff Roma versenkt wurde.

Angetrieben wurde die Maschine meist von zwei luftgekühlten BMW 801 Doppelsternmotoren oder flüssigkeitsgekühlten Daimler-Benz DB 603 Triebwerken, je nach Variante. Diese sorgten für eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 560 km/h, je nach Ausführung und Beladung. Mit einer Reichweite von rund 2.300 Kilometern war die Do 217 in der Lage, Ziele tief im feindlichen Hinterland anzugreifen.

Ihre Abwehrbewaffnung bestand aus mehreren MG 15, MG 131 oder MG 151/20 in unterschiedlichen Positionen – darunter Bug, Rumpfrücken, Rumpfbauch und seitliche Kanzeln. Die Besatzung bestand in der Regel aus vier Mann: Pilot, Bombenschütze/Navigator, Funker und Bordschütze.

Die Do 217 wurde in mehreren Hauptversionen gebaut, darunter die Bombervarianten E und K, die Aufklärer M und P sowie die Nachtjägervarianten J und N. Letztere wurden mit Bordradar und schweren Kanonen ausgerüstet, um alliierte Bomberverbände bei Nacht zu bekämpfen.

Im Fronteinsatz flog die Do 217 Einsätze über der Nordsee, im Mittelmeerraum, an der Ostfront und im Westen gegen Grossbritannien. Besonders in den Jahren 1942 bis 1944 war sie ein wichtiger Bestandteil der Bomberflotten. Aufgrund der zunehmenden alliierten Luftherrschaft und der hohen Verluste wurde sie jedoch ab 1944 zunehmend durch modernere Muster ersetzt.

Heute existieren keine vollständig erhaltenen Originalflugzeuge der Do 217 mehr. Lediglich einzelne Wrackteile und Ausrüstungsgegenstände sind in Museen zu finden. Ihre Rolle als vielseitiger, aber technisch anspruchsvoller Bomber macht sie zu einem bedeutenden, wenn auch oft übersehenen Kapitel der Luftkriegsgeschichte des Zweiten Weltkriegs.

Weitere technische Daten und historische Hintergründe finden sich im Wikipedia-Artikel zur Dornier Do 217.

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