Bemo 1257 113 H0m RhB Ge 2/4 Rangierlok 213 | 1294

  • Marke: Bemo
  • Artikel: e67 1257 113 | 1294
  • Bahnverwaltung: RhB
  • Typ: Rangierlok Ge 2/4
  • Betriebsnummer: 213
  • Material: Kunststoff
  • Betriebsart: Gleichstrom
  • Geprüft: CM läuft wunderbar / digital ESU 213 / Licht okay
  • Spurweite / Massstab: H0m / 1:87
  • Zustand:  neuwertig, eine Griffstange gebrochen, gemäss Fotos
  • Revidiert: Fräsarbeiten Chassis
  •                  Motor gewechselt / Zahnrad Z22 m0,4/ Z12 m0,3 HC schwarz
  • Zertifikat: –
  • Matching numbers: –
  • Originalverpackung / OVP: ja

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Bemo 1257 113 H0m RhB Ge 2/4 Rangierlok 213 | 1294

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Beschreibung

Vorbild – RhB Ge 2/4 213

Die Lokomotivreihe Ge 2/4 gehört zu den ältesten elektrischen Lokomotiven der Rhätischen Bahn. Sie entstand kurz nach der Elektrifizierung der RhB in den Jahren 1913–1914. Insgesamt wurden 7 Maschinen dieses Typs von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) Winterthur gemeinsam mit der Maschinenfabrik Oerlikon (MFO) geliefert.

Ursprünglich als Universallokomotiven für Personen- und Güterzüge auf dem Meterspurnetz der RhB gedacht, erwiesen sie sich jedoch bald als zu schwach für schwere Züge auf den steilen Bergstrecken. Ihre Dauerleistung lag bei nur rund 220 kW (300 PS), was im Vergleich zu späteren Lokomotiven deutlich bescheidener war. Deshalb wurden die Ge 2/4 schon nach wenigen Jahren zunehmend in leichtere Dienste abgeschoben.

Einige Maschinen erhielten Umbauten, um ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern. So wurden die Stirnfronten modernisiert, elektrische Anlagen angepasst und teilweise neue Aufbauten angebracht. Besonders charakteristisch ist der Stangenantrieb, der die Drehgestelle über Kuppelstangen verbindet – ein Anblick, der an Dampflokomotiven erinnert und die Maschinen bis heute zu beliebten Fotomotiven macht.

Die Lokomotive Ge 2/4 Nr. 213, die auch als Modell von Bemo umgesetzt wurde, war jahrzehntelang im Rangierdienst im Einsatz. Sie versah zuverlässig Verschubarbeiten in Bahnhöfen und Depots, wo ihre bescheidene Geschwindigkeit von maximal 55 km/h keine Rolle spielte. Erst in den 1980er-Jahren wurden die letzten Ge 2/4 ausser Dienst gestellt, wobei einzelne Maschinen museal erhalten blieben.


Die Rhätische Bahn (RhB)

Die Rhätische Bahn ist die grösste Schweizer Schmalspurbahn und betreibt ein Netz von über 380 Kilometern in Meterspur. Sie durchzieht den Kanton Graubünden und verbindet bekannte Orte wie Chur, Davos, St. Moritz, Arosa, Disentis und Tirano. Die RhB gilt als technisches Meisterwerk des alpinen Bahnbaus: Zahlreiche Kehrtunnels, Viadukte und Kunstbauten ermöglichen die Befahrung schwierigsten Terrains.

Besonders bekannt ist die RhB durch die Strecken über die Albulabahn und die Berninabahn, die beide als UNESCO-Welterbe ausgezeichnet sind. Mit ihren roten Zügen ist die RhB ein Symbol für den Bahnverkehr in den Alpen und ein wichtiger Teil der touristischen Infrastruktur Graubündens.

Die Elektrifizierung der RhB begann bereits früh im 20. Jahrhundert, sodass die Ge 2/4 zu den ersten elektrischen Lokomotiven gehörten, die auf dem Netz im Einsatz standen. Heute betreibt die RhB moderne Triebzüge wie die «Allegra»-Serie oder den bekannten Glacier Express. Trotzdem erfreuen sich historische Lokomotiven wie die Ge 2/4 weiterhin grosser Beliebtheit bei Eisenbahnfreunden und Museumsbahnen.

Zusätzliche Informationen

Marke

Spurgrösse

Stromsystem

Zustand

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