Beschreibung
Lematec N-024 – Die BLS Be 5/7 151
Ein echtes Schweizer Kraftpaket im Maßstab H0
Wer die Lematec N-024 BLS Be 5/7 151 zum ersten Mal aus ihrer edlen Verpackung befreit, spürt es sofort: Hier hält man nicht einfach ein Modell in der Hand – sondern ein Stück feinmechanischer Alpenromantik auf Rädern. Diese Elektrolokomotive im Maßstab H0 ist eine Hommage an eine Zeit, in der die Züge noch dampften (naja, elektrisch surrten) und die Männer in den Führerständen Schnauzbart, Pfeife und eiserne Nerven hatten.
Die in elegantem Schokoladenbraun gehaltene Lokomotive trägt stolz den goldgelben Schriftzug „Lötschberg“ an der Seite – flankiert von den Zielorten „Bern“ und „Simplon“, als würde sie sagen: „Ich hab schon ganz andere Berge bezwungen, Kleiner.“
Mit filigranen Pantografen, hauchdünnen Dachleitungen, detaillierten Drehgestellen und fein nachgebildetem Stangenantrieb ist dieses Modell ein Leckerbissen für jeden Sammler und Modellbahnliebhaber, der mehr will als nur „fahren“. Nein, die Lematec Be 5/7 will bewundert werden. Und sie hat es verdient.
️ Das große Vorbild: Die echte Be 5/7 der BLS
Die Be 5/7 war eine Elektrolokomotive der Bern–Lötschberg–Simplon-Bahn (BLS), konzipiert für das alpine Rückgrat der Schweiz – die Lötschberglinie. Diese Lokomotiven wurden ab 1929 gebaut, um den anspruchsvollen Bergverkehr mit seinen langen Tunneln, engen Kurven und saftigen Steigungen zu meistern.
Technische Daten der Be 5/7:
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Achsanordnung: 2’Do1’ – ein Ungetüm mit sechs Treibachsen!
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Leistung: ca. 2.140 kW (genug, um einem Berner Bären Respekt einzuflößen)
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Spannung: 15 kV, 16⅔ Hz Wechselstrom
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Höchstgeschwindigkeit: 75 km/h – kein Sprinter, aber ein echter Dauerläufer
Mit ihrer Mischung aus Kraft, Robustheit und schweizerischer Gründlichkeit wurden die Be 5/7 bis in die 1970er Jahre hinein im schweren Güter- und Personenverkehr eingesetzt – hauptsächlich auf der Strecke von Spiez über den Lötschbergpass bis Brig, und später weiter Richtung Simplon und Italien.
Mehr Infos? Schau mal hier:
Wikipedia-Artikel zur Be 5/7
Epoche & Einsatzzeit
Die Be 5/7 wurde in folgenden Epochen eingesetzt:
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Epoche II (1920–1945): Erste Einsätze im Güter- und Fernverkehr
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Epoche III (1945–1970): Rückgrat des Alpenverkehrs, besonders auf der Lötschberglinie
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Epoche IV (1970–1980er): Rückzug aus dem regulären Dienst, einige Exemplare blieben als Arbeitsloks erhalten
Anekdote aus dem harten Alltag
Es war ein nebeliger Novembermorgen im Jahr 1956. Lokführer Beat, ein ruhiger Typ aus Frutigen, saß im Führerstand der Be 5/7 151. Mit einem schweren Güterzug im Schlepp kroch er durch die enge Kurve kurz vor dem Lötschbergtunnel. Plötzlich – Stillstand. Kein technischer Defekt, sondern ein renitentes Schaf, das die Gleise blockierte und stoisch in die Lok starrte.
Beat stieg aus, stellte sich dem Schaf gegenüber, beide musterten sich minutenlang. Dann sagte Beat trocken:
„Lueg, Schätzli – i bi hie der Chef vom Fahrplan.“
Das Schaf blökte, drehte sich um und ging gemächlich von den Schienen. Der Zug fuhr weiter – und Beat kam pünktlich in Brig an.
Seitdem nennt man die 151 im Kollegenkreis auch „Schafeflüsterer“.
Für Modellbahner mit Sinn für Stil
Die Lematec N-024 ist ein kleines Wunderwerk für Spur-N-Liebhaber:
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Detailtreue trotz winzigem Maßstab
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Hohe Laufruhe und exakte Fahreigenschaften
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Vorbildgerechte Beschriftung und Lackierung
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Ideal für Alpenanlagen, historische Zugkompositionen oder als Schaustück
Sie ist der perfekte Star für jeden Modellbahnhof zwischen Bern und Brig – oder jede Vitrine mit Platz für Eisenbahnromantik in Miniatur.
❤️ Fazit
Die Lematec N-024 BLS Be 5/7 151 in Spur N bringt die Magie der Schweizer Alpenbahn in dein Wohnzimmer – kompakt, authentisch, charmant. Wer dieses Modell besitzt, kann mit Stolz sagen: „Ich hab eine Legende. Nur eben 160-mal kleiner.“


















