Beschreibung
Hawker Hunter F.58 – Der britische Jet mit Schweizer Präzision
Die Hawker Hunter F.58 war ein echter Dauerbrenner über dem Alpenhimmel – und eines der bekanntesten Kampfflugzeuge der Schweizer Luftwaffe. Ursprünglich in Großbritannien entwickelt, überzeugte der Hunter nicht nur durch sein elegantes Design, sondern auch durch seine zuverlässige Leistung. Oder wie die Schweizer sagen würden: Schnell, stabil, pünktlich im Luftraum.
Die F.58 war die Exportversion für die Schweiz, angepasst an die spezifischen Anforderungen der eidgenössischen Luftstreitkräfte. Zwischen 1958 und 1994 waren über 150 Maschinen im Einsatz – und damit gehörte der Hunter fast schon zum Inventar der Landesverteidigung. Ob Tag oder Nacht, ob Trainingsflug oder bewaffnete Übung: Der Hunter war immer bereit und flog buchstäblich Generationen von Piloten durch ihre Ausbildung und Einsätze.
Das hier gezeigte Modell zeigt die Maschine mit der Kennung J-4041 im klassischen grünen Tarnschema mit grauen Elementen – typisch für die späten Einsatzjahre. Natürlich dürfen die rot-weißen Schweizer Hoheitszeichen auf Flügel und Leitwerk nicht fehlen – schließlich soll jeder wissen, wer hier mit Stil unterwegs ist.
Das Modell im Maßstab 1:72 wurde liebevoll von Hand bemalt und bietet detailgetreue Nachbildung mit Zusatztanks, fein lackierter Cockpitverglasung und korrekten Staffelmarkierungen. Es ist nicht nur ein schönes Stück für die Vitrine, sondern ein echtes Zeitzeugnis aus der Ära des Kalten Kriegs – als Neutralität noch mit Mach 0,94 durchgesetzt wurde.
Der Hunter war übrigens nicht nur in der Schweiz ein Erfolg: Auch viele andere Länder – von Indien über Jordanien bis Chile – setzten auf diesen Allrounder. In der Schweiz aber bekam er quasi Bürgerrecht. Und mal ehrlich: Welcher andere Jet kann schon von sich behaupten, jahrzehntelang zwischen Kuhglocken, Gebirgsketten und Militärflugplätzen wie Meiringen und Emmen gedient zu haben?
Mehr zur Hawker Hunter gibt’s auf Wikipedia










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