Beschreibung
Die SBB Ee 3/3 – Das „Bügeleisen“ unter Strom
Die Ee 3/3 ist eine kompakte elektrische Rangierlokomotive der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die ihren Dienst ab den 1920er-Jahren antrat. Insgesamt wurden zwischen 1923 und 1966 rund 31 Exemplare gebaut. Ihr markantes, kastenförmiges Design und der seitlich montierte Pantograf verschafften ihr den liebevollen Spitznamen „Bügeleisen“ – nicht gerade aerodynamisch, aber dafür ein echtes Arbeitstier.
Konzipiert für den Rangierdienst in Bahnhöfen, wurde sie mit einer Bo‘-Achsanordnung gebaut – das heisst zwei angetriebenen Achsen und eine Laufachse, was ihr gute Traktion bei hoher Wendigkeit verlieh. Mit einer Leistung von rund 615 kW (etwa 830 PS) konnte sie problemlos Güterwagen sortieren, verschieben und an den richtigen Ort drücken – oder wie man im Bahnjargon sagt: „schupfen“.
Ihre Höchstgeschwindigkeit lag bei 55 km/h – mehr war auch gar nicht nötig, denn im hektischen Bahnhofsbetrieb zählte nicht Tempo, sondern Präzision. Die Lokomotiven waren so zuverlässig, dass einige von ihnen über 60 Jahre im Dienst standen. Selbst nach ihrer aktiven Karriere fanden einige Einheiten ein zweites Leben bei Museumsbahnen oder als Rangierlok bei Industriebahnen.
Das Bügeleisen war also weniger ein Lifestyle-Accessoire als vielmehr ein Symbol für schweizerische Ingenieurskunst im Alltagseinsatz – robust, langlebig, funktional.
Wikipedia weiß mehr:
https://de.wikipedia.org/wiki/SBB_Ee_3/3











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