Buco 8626 0 SBB Personenwagen 2. Kl | A0027

  • Marke: Buco
  • Artikel: e268626|A0027
  • Bahnverwaltung: SBB
  • Typ: Personenwagen 2. Klasse 4-achsig mit Gummifaltenbälgen
  • Betriebsnummer: 8626
  • Material: Metall
  • Betriebsart: Wechselstrom
  • Geprüft: rollt
  • Spurweite / Massstab: 0 / 1:45
  • Zustand: bespielt, gemäss Fotos
  • Produktionsjahr: –
  • Zertifikat: –
  • Matching numbers: –
  • Originalverpackung / OVP: ja / Ersatz

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Buco 8626 0 SBB Personenwagen 2. Kl | A0027

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Beschreibung

Der Buco 8626 0 SBB Personenwagen 2. Klasse steht sinnbildlich für die Blütezeit des Schweizer Bahnverkehrs im 20. Jahrhundert. Personenwagen der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) waren für Generationen von Reisenden ein vertrauter Anblick und prägten das Bild der Eisenbahn im Alpenland. Gerade die 2.-Klasse-Wagen spielten eine zentrale Rolle, da sie den Alltag vieler Pendler, Arbeiter und Familien widerspiegelten, die mit der Bahn komfortabel und zuverlässig ihr Ziel erreichten.

Die SBB-Personenzüge verbanden nicht nur große Städte wie Zürich, Basel oder Genf, sondern auch kleinere Orte, die ohne Eisenbahn kaum erreichbar gewesen wären. Der 2.-Klasse-Wagen war dabei ein Bindeglied zwischen erschwinglicher Mobilität und einem gewissen Reisekomfort. Besonders in den Nachkriegsjahrzehnten waren solche Wagen ein Symbol für wirtschaftlichen Aufschwung, moderne Mobilität und die Verlässlichkeit des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz.

Züge mit Wagen wie dem SBB Personenwagen 2. Klasse transportierten nicht nur Menschen, sondern auch Lebensgefühl: Reisen durch malerische Landschaften, vorbei an Seen, Bergen und historischen Städten. Die Bahn wurde zum Synonym für umweltfreundliche Fortbewegung lange bevor Nachhaltigkeit zu einem Trend wurde.

Der Buco 8626 0 SBB Personenwagen verkörpert damit nicht nur ein Eisenbahnmodell, sondern die lebendige Erinnerung an ein goldenes Zeitalter der Schweizer Bahnreisen. Er eignet sich perfekt, um klassische Zuggarnituren realistisch nachzustellen und auf einer Modellbahnanlage den Geist der Schweizer Bahnkultur wieder aufleben zu lassen. Wer Eisenbahngeschichte schätzt, findet in diesem Wagen ein authentisches Stück Kultur – ein Muss für Sammler und Liebhaber.

Geschichtlicher Hintergrund

1919 gründete August Bucherer das Unternehmen A. Bucherer & Cie. In der Herstellung von Spielzeugeisenbahnen war er kein Neuling mehr, da er von 1907 bis 1911 als Mustermacher bei der Märklin und anschliessend bis 1918 als technischer Leiter bei der Spielwarenfabrik Bruno Ulbricht in Nürnberg tätig war.

Zuerst wurden Holzspielzeug und Metallfiguren, die sogenannten Saba-Figuren gefertigt. Die Saba-Figuren wurden überwiegend in die USA exportiert, doch als diese die Einfuhrzölle massiv erhöhte, musste dieser Geschäftszweig eingestellt werden.

1923 wurde die DEF-Eisenbahn (Die Eisenbahn Für den Garten) präsentiert. Die Konstruktion dieser Eisenbahn war stabil. Die Oberteile der Fahrzeuge waren aus Holz, die Unterteile aus Winkeleisen. Ein Kind konnte in einem Wagen bequem Platz nehmen. Das Uhrwerk der Lokomotive wurde mit einer Kurbel aufgezogen. Doch die Herstellung dieser Eisenbahn war sehr teuer und die Produktion musste 1926 mit dem Konkurs der Firma eingestellt werden.

Im gleichen Jahr wurde eine neue Firma gegründet A. Bucherer & Co AG (Buco). Das neue Sortiment beinhaltete hölzerne Werbeartikel, Holzkisten für Ernst-Teigwaren oder Sprüngli-Schokolade. Bekannt wurde der Holzbaukasten Buco–Ingenieur. Es wurden auch Gesellschaftsspiele, Holztiere, Puppenstuben und Kaufläden mit und ohne Ausstattung hergestellt. Damals wurde auf den Verpackungen das Armbrust-Logo für einheimisches Schaffen aufgedruckt. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg war importiertes Spielzeug nur schwer erhältlich und die Firma stellte zuerst hölzerne Uhrwerksbahnen als Zugpackungen her. Die Schienen waren aus Aluminium mit Holzschwellen.

Zusätzliche Informationen

Marke

Spurgrösse

Stromsystem

Zustand