Beschreibung
Der Buco GüWa K2 in grau ist ein faszinierendes Stück Eisenbahngeschichte, das Liebhaber klassischer Schweizer Züge sofort begeistert. Als sogenannter Güterwagen gehörte der K2 zu den vielseitigsten Transportmitteln der SBB und prägte den Warenverkehr über viele Jahrzehnte. Besonders im Gütertransport spielte er eine entscheidende Rolle, da er flexibel eingesetzt werden konnte und ein zuverlässiges Bindeglied zwischen Industrie und Bahn darstellte.
Der K2 war in der Schweiz allgegenwärtig – ob beim Transport von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, Werkzeugen oder Alltagswaren. Damit spiegelte er den wirtschaftlichen Aufschwung und die enorme Bedeutung der Bahn im 20. Jahrhundert wider. Der graue Farbton, den auch dieser Wagen trägt, war nicht nur praktisch, sondern verlieh dem Wagen ein nüchternes, funktionales Erscheinungsbild, das perfekt zum Zweck des Gütertransports passte.
Der Buco GüWa K2 als Modell bringt genau dieses Flair zurück und weckt Erinnerungen an die Zeit, in der die Schiene das Rückgrat der Versorgung war. Im Bastelware-Format eignet er sich besonders für Modellbauer und Sammler, die Freude daran haben, ein Stück Eisenbahngeschichte individuell zu gestalten. Das Modell vereint nostalgisches Sammelgefühl mit der Möglichkeit, kreativ tätig zu werden.
Mit dem Buco GüWa K2 holt man sich nicht nur einen Wagen ins Haus, sondern ein Symbol für die Verlässlichkeit und Beständigkeit des Schweizer Schienennetzes. Er steht für die traditionsreiche Verbindung zwischen Buco als Hersteller und der legendären SBB, die Generationen von Zügen über die Alpen und durch das Mittelland führten.
Geschichtlicher Hintergrund:
1919 gründete August Bucherer das Unternehmen A. Bucherer & Cie. In der Herstellung von Spielzeugeisenbahnen war er kein Neuling mehr, da er von 1907 bis 1911 als Mustermacher bei der Märklin und anschliessend bis 1918 als technischer Leiter bei der Spielwarenfabrik Bruno Ulbricht in Nürnberg tätig war.
Zuerst wurden Holzspielzeug und Metallfiguren, die sogenannten Saba-Figuren gefertigt. Die Saba-Figuren wurden überwiegend in die USA exportiert, doch als diese die Einfuhrzölle massiv erhöhte, musste dieser Geschäftszweig eingestellt werden.
1923 wurde die DEF-Eisenbahn (Die Eisenbahn Für den Garten) präsentiert. Die Konstruktion dieser Eisenbahn war stabil. Die Oberteile der Fahrzeuge waren aus Holz, die Unterteile aus Winkeleisen. Ein Kind konnte in einem Wagen bequem Platz nehmen. Das Uhrwerk der Lokomotive wurde mit einer Kurbel aufgezogen. Doch die Herstellung dieser Eisenbahn war sehr teuer und die Produktion musste 1926 mit dem Konkurs der Firma eingestellt werden.
Im gleichen Jahr wurde eine neue Firma gegründet A. Bucherer & Co AG (Buco). Das neue Sortiment beinhaltete hölzerne Werbeartikel, Holzkisten für Ernst-Teigwaren oder Sprüngli-Schokolade. Bekannt wurde der Holzbaukasten Buco–Ingenieur. Es wurden auch Gesellschaftsspiele, Holztiere, Puppenstuben und Kaufläden mit und ohne Ausstattung hergestellt. Damals wurde auf den Verpackungen das Armbrust-Logo für einheimisches Schaffen aufgedruckt. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg war importiertes Spielzeug nur schwer erhältlich und die Firma stellte zuerst hölzerne Uhrwerksbahnen als Zugpackungen her. Die Schienen waren aus Aluminium mit Holzschwellen.














