Buco 8690 0 SBB Postwagen | 1859

  • Marke: Buco
  • Artikel: e26 8690 | 1859
  • Bahnverwaltung: SBB
  • Typ: Postwagen
  • Betriebsnummer: 8690
  • Material: Metall
  • Betriebsart: –
  • Geprüft: gemäss Fotos
  • Spurweite / Massstab: 0 / 1:45
  • Zustand: bespielt, gemäss Fotos
  • Produktionsjahr: ± 1954
  • Zertifikat: –
  • Matching numbers: –
  • Originalverpackung / OVP: ja / Ersatz

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Buco 8690 0 SBB Postwagen | 1859

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Beschreibung

Der Buco 8690 0 SBB Postwagen steht sinnbildlich für die große Tradition des Schweizer Bahnverkehrs und die wichtige Rolle, die Postwagen im Alltag spielten. In der Zeit, als die Eisenbahn das zentrale Transportmittel der Schweiz war, übernahmen Postwagen eine unverzichtbare Aufgabe: Sie verbanden Städte, Dörfer und abgelegene Regionen miteinander, indem sie Briefe, Pakete und wichtige Dokumente sicher und zuverlässig transportierten. Gerade bei der SBB (Schweizerischen Bundesbahnen) war der Postverkehr eng mit dem Personen- und Güterverkehr verknüpft – und der Postwagen war dabei eine feste Konstante.

Dieser Zugtyp wurde meist direkt hinter der Lokomotive oder innerhalb von Personenzügen eingereiht. So konnte nicht nur die Post während der Fahrt sortiert werden, sondern auch ein reibungsloser Ablauf zwischen Postbeamten und Zugpersonal gewährleistet werden. Besonders in der Mitte des 20. Jahrhunderts symbolisierte der SBB Postwagen Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und die Effizienz des Schweizer Bahnwesens.

Der Buco 8690 0 orientiert sich an dieser historischen Epoche und fängt das typische Erscheinungsbild dieser Wagen ein. Mit seiner klaren Gestaltung erinnert er an eine Zeit, in der Eisenbahnromantik und praktischer Nutzen perfekt verschmolzen. Für Sammler ist dieser Wagen nicht nur ein Stück Modellbahngeschichte, sondern auch ein Symbol für die enge Verbindung zwischen Eisenbahn und Schweizer Post.

Wer sich für die Geschichte der Eisenbahn begeistert, findet im Buco 8690 0 SBB Postwagen ein authentisches Abbild eines wichtigen Kapitels der Schweizer Verkehrskultur. Damit wird das Modell zu einem wertvollen Sammlerstück, das die Vergangenheit auf eindrucksvolle Weise lebendig hält.

Geschichtlicher Hintergrund

1919 gründete August Bucherer das Unternehmen A. Bucherer & Cie. In der Herstellung von Spielzeugeisenbahnen war er kein Neuling mehr, da er von 1907 bis 1911 als Mustermacher bei der Märklin und anschliessend bis 1918 als technischer Leiter bei der Spielwarenfabrik Bruno Ulbricht in Nürnberg tätig war.

Zuerst wurden Holzspielzeug und Metallfiguren, die sogenannten Saba-Figuren gefertigt. Die Saba-Figuren wurden überwiegend in die USA exportiert, doch als diese die Einfuhrzölle massiv erhöhte, musste dieser Geschäftszweig eingestellt werden.

1923 wurde die DEF-Eisenbahn (Die Eisenbahn Für den Garten) präsentiert. Die Konstruktion dieser Eisenbahn war stabil. Die Oberteile der Fahrzeuge waren aus Holz, die Unterteile aus Winkeleisen. Ein Kind konnte in einem Wagen bequem Platz nehmen. Das Uhrwerk der Lokomotive wurde mit einer Kurbel aufgezogen. Doch die Herstellung dieser Eisenbahn war sehr teuer und die Produktion musste 1926 mit dem Konkurs der Firma eingestellt werden.

Im gleichen Jahr wurde eine neue Firma gegründet A. Bucherer & Co AG (Buco). Das neue Sortiment beinhaltete hölzerne Werbeartikel, Holzkisten für Ernst-Teigwaren oder Sprüngli-Schokolade. Bekannt wurde der Holzbaukasten Buco–Ingenieur. Es wurden auch Gesellschaftsspiele, Holztiere, Puppenstuben und Kaufläden mit und ohne Ausstattung hergestellt. Damals wurde auf den Verpackungen das Armbrust-Logo für einheimisches Schaffen aufgedruckt. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg war importiertes Spielzeug nur schwer erhältlich und die Firma stellte zuerst hölzerne Uhrwerksbahnen als Zugpackungen her. Die Schienen waren aus Aluminium mit Holzschwellen.

Zusätzliche Informationen

Marke

Spurgrösse

Zustand