Folland Gnat T.1. Jet-Trainer/Kunstflugzeug | 1691

  • Marke: Vermutlich Airfix oder Matchbox
  • Artikel: e55 Folland Gnat T.1 | 1691
  • Hoheit: Royal Air Force – RAF
  • Typ: Folland Gnat T.1. Jet-Trainer/Kunstflugzeug
  • Betriebsnummer: XR993 (sichtbar auf dem Rumpf)
  • Spurweite / Maßstab: Geschätzt 1:72
  • Zustand: Gebautes, bemaltes Modell in gutem Zustand, detailreich lackiert im Red-Arrows-Design
  • Zertifikat: –
  • Matching numbers: –
  • Originalverpackung / OVP: Nein.

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Folland Gnat T.1. Jet-Trainer/Kunstflugzeug | 1691

SKU e55FollandGnadT.11691 Kategorie

Beschreibung

Die Folland Gnat T.1 war ein leichter, wendiger Strahltrainer, der in Grossbritannien entwickelt wurde. Ursprünglich wurde die Gnat von W.E.W. Petter bei Folland Aircraft in den frühen 1950er-Jahren als kostengünstiger, kleiner Jäger entworfen. Mit dem Erstflug im Jahr 1955 entwickelte sich die Gnat jedoch bald zu einem der bekanntesten Jet-Trainer der Royal Air Force (RAF).

Die T.1-Version war ein zweisitziger Trainer, der speziell für die Ausbildung von Jet-Piloten entwickelt wurde. Dank ihrer kompakten Bauweise, der hervorragenden Manövrierfähigkeit und der relativ geringen Betriebskosten war die Gnat perfekt für das Training von Kampfpiloten geeignet. Die Maschine wurde von einem Bristol Orpheus 701 Turbojet-Triebwerk mit rund 2.200 kg Schub angetrieben und erreichte Höchstgeschwindigkeiten von etwa 1.000 km/h. Mit einer Länge von 9,1 Metern, einer Spannweite von 6,7 Metern und einem Leergewicht von rund 2,3 Tonnen war sie deutlich kleiner als andere zeitgenössische Jet-Trainer.

Besonders berühmt wurde die Folland Gnat als Flugzeug der „Red Arrows“, dem legendären Kunstflugteam der Royal Air Force. Ab 1965 ersetzte die Gnat die Folland Gnat F.1 in der Rolle des Standardtrainers der Kunstflugstaffel. Ihre charakteristische knallrote Lackierung, die auch auf deinem Modell zu sehen ist, wurde zum Markenzeichen der Red Arrows. Die Kombination aus Wendigkeit, hoher Leistungsreserve und geringer Größe machte die Gnat zu einem idealen Flugzeug für enge Formationsflüge und spektakuläre Flugmanöver.

Die RAF nutzte die Gnat T.1 bis Mitte der 1970er-Jahre, bevor sie durch die Hawker Siddeley Hawk ersetzt wurde. Trotzdem behielt sie einen festen Platz in der Luftfahrtgeschichte. Auch international war die Gnat erfolgreich: Indien fertigte die Maschine in Lizenz (als HAL Ajeet) und setzte sie sogar im Kampfeinsatz ein.

Technisch war die Gnat für ihre Zeit ein kleines Meisterwerk: Einfach aufgebaut, aber robust und mit einem ausgezeichneten Schub-Gewichts-Verhältnis. Sie diente sowohl als Trainer als auch als Kunstflug- und leichter Kampfeinsatz-Jet.

Heute sind nur noch wenige flugfähige Folland Gnat T.1 weltweit erhalten, und sie werden oft auf Airshows gezeigt. Ihr elegantes Design und die Verbindung zu den Red Arrows machen sie zu einem echten Klassiker und zu einem Highlight jeder Luftfahrt-Sammlung.

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