Beschreibung
✈️ Britischer Jagd-Doppeldecker – Gloster Gladiator Mk I
Der abgebildete Doppeldecker stellt einen britischen Jagdflieger der späten 1930er Jahre dar und orientiert sich optisch stark an der Gloster Gladiator Mk I, dem letzten in Serie produzierten Doppeldecker-Jagdflugzeug der Royal Air Force (RAF). Mit seiner typischen Doppeldecker-Bauweise, dem offenen Cockpit (beim Vorbild anfangs ohne, später mit Haube), dem Sternmotor und den markanten britischen Hoheitszeichen (Roundels) auf Flügel und Rumpf, spiegelt das Modell ein prägendes Kapitel der Vorkriegs- und frühen Kriegsfliegerei wider.
Die Gloster Gladiator wurde ab 1937 bei der RAF eingeführt und stellte eine Übergangslösung zwischen der Ära der offenen Doppeldecker und der kommenden Generation moderner Eindecker dar – wie etwa der Supermarine Spitfire oder Hawker Hurricane. Sie war mit vier MGs bewaffnet und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 400 km/h. Trotz ihrer veralteten Bauweise leistete sie zu Beginn des Zweiten Weltkriegs noch Dienst in Norwegen, im Mittelmeerraum sowie bei verschiedenen Commonwealth-Luftwaffen.
Das vorliegende Modell trägt die Betriebsnummer K6142, was auf ein reales Serienflugzeug der RAF hinweist. Die auffällige Lackierung mit den klassischen RAF-Roundels auf Ober- und Unterflügeln sowie den farbigen Rumpfbändern in Blau, Rot und Gelb ist typisch für den Vorkriegsanstrich der britischen Luftstreitkräfte. Die Propellerhaube in bronzefarbenem Ton und das silbergraue Finish unterstreichen den historischen Charakter des Flugzeugs.
Mit einer Flügelspannweite von ca. 19 cm (gemessen am Modell) liegt der Maßstab wahrscheinlich bei etwa 1:48. Das Modell besteht aus Kunststoff und zeigt feine Details wie geriffelte Tragflächen, ein zweiteiliges Fahrwerk und ein drehbares Propelleraggregat. Die Ausführung ist robust und dennoch dekorativ – ideal für Sammler, Luftfahrtfreunde oder als anschauliches Ausstellungsstück mit historischem Bezug.
Ob zur Darstellung früher RAF-Staffeln, als Vergleich zu moderneren Jagdflugzeugen oder als nostalgischer Blickfang in der Vitrine – dieser Doppeldecker steht symbolisch für das Ende einer Ära in der militärischen Luftfahrt.












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