Junkers Ju 87 Sturzkampfbomber, WWII | 1690

  • Marke: Vermutlich Revell oder Airfix
  • Artikel: e55 Junkers Ju 75 | 1690
  • Hoheit: Deutsches Reich (Luftwaffe, 1933–1945).
  • Typ: Junkers Ju 87 „Stuka“ (Sturzkampfbomber, WWII)
  • Betriebsnummer: T6+AD (auf dem Rumpf erkennbar)
  • Material: Kunststoff / Handarbeit
  • Spurweite / Maßstab: Geschätzt 1:72 (Spannweite ca. 22–24 cm)
  • Zustand: Exzellentes Handarbeitsmodell, mit hoher Präzision zusammengebaut, meisterhaft bemalt und in fast perfektem Zustand. Leichte Gebrauchsspuren.
  • Zertifikat: –
  • Matching numbers: –
  • Originalverpackung / OVP: Nein

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Junkers Ju 87 Sturzkampfbomber, WWII | 1690

SKU e55JunkersJu751690 Kategorie

Beschreibung

Die Junkers Ju 87, besser bekannt unter ihrem Spitznamen „Stuka“ (Kurzform für „Sturzkampfflugzeug“), zählt zu den bekanntesten deutschen Kampfflugzeugen des Zweiten Weltkriegs. Ihr charakteristisches Erscheinungsbild mit den „umgekehrten Möwenflügeln“ und dem starren Fahrwerk machte sie unverwechselbar. Sie wurde entwickelt, um präzise Sturzkampfangriffe auf Bodenziele auszuführen, was zu dieser Zeit eine revolutionäre Taktik war.

Der Erstflug der Ju 87 fand am 17. September 1935 statt, und ab 1937 wurde sie in Serie produziert. Als Hauptwaffe der deutschen Luftwaffe während des Blitzkrieges war die Ju 87 bei den Angriffen auf Polen, Frankreich und in den frühen Jahren des Russlandfeldzugs von zentraler Bedeutung. Mit ihrer Fähigkeit, nahezu senkrecht auf Ziele zu stürzen und dabei Bomben mit hoher Genauigkeit abzuwerfen, war sie ein entscheidender Faktor bei der Unterstützung der Bodentruppen.

Eine der markantesten Eigenschaften der Ju 87 waren die „Jericho-Trompeten“, Sirenen, die an den Fahrwerksbeinen angebracht waren. Diese erzeugten beim Sturzflug ein Furcht einflössendes Heulen, das psychologische Wirkung auf gegnerische Soldaten hatte. Angetrieben wurde die Ju 87 von einem Junkers-Jumo-211-Motor, der eine Leistung von etwa 1.200 PS erbrachte und eine Höchstgeschwindigkeit von rund 390 km/h ermöglichte.

Die Bewaffnung bestand aus zwei festen 7,92-mm-MG 17 im Bug sowie einem beweglichen MG 15 für den Bordschützen zur Verteidigung. Unter dem Rumpf konnte die Ju 87 eine Bombe von bis zu 500 kg tragen, zusätzlich waren kleinere Bomben unter den Tragflächen möglich. Das machte sie zu einem gefürchteten Angriffsflugzeug gegen Panzer, Bunker und andere Bodenziele.

Mit dem Fortschreiten des Krieges zeigte sich jedoch, dass die Ju 87 gegenüber modernen, schnellen Jägern verwundbar war. Ab 1943 wurde sie zunehmend durch andere Flugzeugtypen ersetzt, wie die Focke-Wulf Fw 190 in der Erdkampfrolle. Dennoch blieb die Stuka ein Symbol des deutschen Luftkriegs und wurde bis zum Kriegsende auf verschiedenen Kriegsschauplätzen eingesetzt.

Heute sind nur noch wenige original erhaltene Ju 87 in Museen zu sehen. Ihr Ruf als präzises, aber auch veraltetes Kampfflugzeug bleibt Teil der Luftfahrtgeschichte.

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