Vought F4U Corsair US Navy Jagdflugzeug, WWII | 1688

  • Marke: vermutlich Revell oder Tamiya
  • Artikel: e55 Vought F4U Corsair | 1688
  • Hoheit: Vereinigte Staaten von Amerika (US Navy und US Marine Corps)
  • Typ: Vought F4U Corsair (US Navy Jagdflugzeug, WWII)
  • Betriebsnummer: 636
  • Material: Kunststoff / Handarbeit
  • Spurweite / Massstab: – / 1:72
  • Zustand: Sehr schön und detailgetreu von einem Modellbauer zusammengebaut und lackiert, nur minimale Spuren vom Handling, gemäss Fotos
  • Zertifikat: –
  • Matching numbers: –
  • Originalverpackung / OVP: nein

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Vought F4U Corsair US Navy Jagdflugzeug, WWII | 1688

SKU e55VoughtF4UCorsair1688 Kategorie

Beschreibung

Die Vought F4U Corsair zählt zu den legendärsten Jagdflugzeugen des Zweiten Weltkriegs und war berühmt für ihre enorme Geschwindigkeit, Wendigkeit und Feuerkraft. Entwickelt wurde die Corsair ab 1938 von der US-amerikanischen Firma Vought, um den Bedarf der US Navy an einem modernen trägergestützten Jäger zu decken. Ihr Erstflug fand am 29. Mai 1940 statt. Schon früh beeindruckte sie mit einem leistungsstarken Pratt & Whitney R-2800 „Double Wasp“-Sternmotor, der bis zu 2.450 PS leistete und das Flugzeug auf über 650 km/h beschleunigen konnte. Dies machte sie zu einem der schnellsten Jagdflugzeuge ihrer Zeit.

Das auffälligste Merkmal der Corsair ist ihre unverwechselbare Flügelform, die sogenannten „umgekehrten Möwenflügel“. Diese Bauweise war notwendig, um den großen Propeller mit über vier Metern Durchmesser und das robuste Fahrwerk unterzubringen, ohne dass die Beine des Fahrwerks zu lang und instabil wurden. Die Konstruktion gab der Corsair nicht nur ihr ikonisches Aussehen, sondern auch hervorragende aerodynamische Eigenschaften.

Die F4U Corsair wurde 1942 bei der US Navy und dem US Marine Corps eingeführt. Anfangs hatte sie Schwierigkeiten bei Landungen auf Flugzeugträgern, weshalb sie zunächst vor allem von Landbasen der Marines im Pazifik eingesetzt wurde. Dort bewährte sie sich schnell und erhielt von den Japanern den Spitznamen „Whistling Death“ („pfeifender Tod“), da das Flugzeug bei Angriffen ein charakteristisches Pfeifen von sich gab. Mit ihren sechs 12,7-mm-Maschinengewehren in den Flügeln konnte sie sowohl feindliche Jäger bekämpfen als auch als Jagdbomber schwere Bodenziele angreifen.

Im Verlauf des Pazifikkrieges wurde die Corsair immer weiter verbessert. Später gelang es, die Probleme bei trägergestützten Landungen zu beheben, sodass sie wieder vermehrt auf Flugzeugträgern zum Einsatz kam. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs erzielte die Corsair eine beeindruckende Abschussquote gegen japanische Flugzeuge.

Auch nach dem Krieg blieb die F4U Corsair im Einsatz und spielte eine wichtige Rolle im Koreakrieg (1950–1953), wo sie hauptsächlich als Erdkampfflugzeug verwendet wurde. Insgesamt wurden über 12.500 Corsairs gebaut, was ihre Bedeutung und ihren Erfolg unterstreicht. Heute ist sie ein Symbol für die Luftüberlegenheit der Alliierten im Pazifikraum und ein beliebtes Ausstellungsstück bei Flugshows und in Museen.

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